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IT-Runde

Datensicherungen – Was sollte man beachten?

  • Datensicherungen - Was sollte man beachten?

    Datensicherungen oder Backups – Alle kennen sie, aber wer macht diese wirklich regelmäßig? Viele Leute sehen meist nicht die Notwendigkeit, denn „was soll schon groß passieren?“. Neben Brand und Diebstahl können auch einfache Festplattenfehler die Daten unwiederbringlich löschen. Das Problem ist, dass die Einsicht meist erst kommt, wenn sensible Daten schon gelöscht wurden.

    Dabei muss man eine Datensicherung meist nur einmal richtig einrichten und dann wird diese in einem festgelegten Intervall von alleine regelmäßig durchgeführt. Unternehmen kommen heutzutage gar nicht mehr ohne Sicherungen aus, da ein Verlust meist die komplette Existenz gefährdet und dieses in den Ruin treiben würde. Diese fertigen meist selbst Datensicherungen an, sind für ein Backup zusätzlich direkt mit weiteren Rechenzentren gespiegelt oder nutzen Dienstleister wie Iron Mountain. Privat sieht es aber meist ganz anders aus…

    Damit auch eine private Datensicherung kein Problem darstellt, haben wir euch eine kleine Liste von Tipps & Tricks aufgestellt, was man denn bei der Planung und Umsetzung eines Backups alles beachten sollte:

    • Welche Daten muss ich alle sichern?
      Ganz am Anfang steht immer die Frage, welche Daten überhaupt alle gesichert werden müssen. Soll wirklich die komplette Festplatte gesichert werden oder reichen vielleicht auch Hauptordner, in denen alle wichtigen Daten liegen? Vorteil bei einer kleinen Datenmenge sind neben dem schnellen Backup und einer möglichen schnellen Wiederherstellung auch der kleine Speicherplatz, welcher für die Sicherung benötigt wird.
    • Wohin soll ich die Daten sichern?
      Datensicherungen können auf verschiedenen Speichermedien abgelegt werden. Damals wurden diese gerne noch auf CD/DVD gebrannt, heutzutage macht man es sich bequemer und sichert die Dateien auf externen Festplatten, auf einem NAS oder in einer Online Cloud. Die Sicherung sollte niemals auf dem PC selbst vorgenommen werden (Bei einem Festplattenfehler sind schlimmstenfalls alle Daten, also auch die Sicherungen unwiederbringlich gelöscht).
    • Wo soll ich die Datensicherung aufbewahren?
      Wichtig ist, dass die Sicherung möglichst getrennt vom Rechner gelagert wird. Liegt ein Festplattendefekt vor hilft einem das nicht viel, doch bei einem Diebstahl, einem Brand oder einem Wasserschaden würde ein Backup in einem anderen Raum weitere Schicksalsschläge vermeiden.
    • Wie soll ich das Backup benamen?
      Im Laufe der Zeit kann man verschiedene Datensicherungen anfertigen. Im Notfall sollte man schnell wissen, welches Backup welchen Stand beinhaltet. Deshalb sollten die Datensicherungen aussagekräftige Namen besitzen und bestenfalls das Erstelldatum beinhalten. Ein Beispiel wäre „ChristianNotebook_EigeneBilder_30.07.2013“.
    • Wie oft soll ich Daten sichern?
      Je nach Art der Daten sollten verschiedene Daten täglich, wöchentlich oder monatlich gesichert werden. Fotos vom letzten Grillfest ändern sich sehr wahrscheinlich nicht so oft, immer wieder verwendete Exceldateien sollten jedoch jeden Tag gesichert werden. Wichtig ist, dass man die Sicherungen REGELMÄßIG macht. Es bringt nur wenig eine Datensicherung manuell einmal im Monat anzuschmeißen, wenn es danach 3 Monate vergessen wird. Sicherungsprogramme helfen dabei, die Sicherungen automatisiert zu planen.
    • Welche Sicherungssoftware benutzen?
      Es gibt eine Vielzahl von Sicherungssoftware für den privaten Gebrauch. Sowohl kostenlos als auch kostenpflichtige Anwendungen. Unsere Empfehlungen:
      Kostenpflichtig:
      Acronis True Image
      Paragon Backup & Recovery Home
      Nero BackItUp

      Kostenlos:
      Cobian Backup
      AceBackup
      FBackup

    • Testen nicht vergessen!
      Was bringt es drei Jahre lang Backups anzufertigen und im Ernstfall dann zu merken, dass man dieses nicht korrekt wiederherstellen kann? Deshalb sollten die Backups regelmäßig auf Wiederherstellbarkeit am aktuellen System getestet werden.

    Es ist also wichtig sich einmal die Zeit zu nehmen und die benötigten Sicherungen zu planen und einzustellen, sodass diese bestmöglich von ganz alleine in den vorgegebenen Intervallen angefertigt werden.

    Mit welcher Software legt ihr eure Datensicherungen an? Welche Daten sichert ihr regelmäßig und musstet ihr diese schon mal wiederherstellen? Uns interessiert eure Meinung in den Kommentaren! :)

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  1. #1 nepa
    30.07.2013 um 15:27 Uhr

    Ich hatte mal einen Sektorenfehler in nem NAS und damit auch ein zerstörtes Dateisystem. Bei der Wiederherstellung des Dateisystems waren einige Dateien bei der Stichprobe zerstört. Raid hin oder her, wenn Fehler gespiegelt werden bringt das auch nicht viel =)

    Zum Glück habe ich die Daten immer nochmal auf ein 2. NAS kopiert. Wer keines hat kann das z.B. mit einer USB-Festplatte am NAS machen, evtl sogar mit einem täglich Job.

    Achja, ich lasse meine Daten (Bilder, Dokumente, etc.) durch mein NAS per rsync inkrementell vom Rechner ziehen. Ich drücke also nur den Quick-Transfer-Knopf von meinem iOmega und der Rest erledigt sich von alleine.

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  2. #2 Sergey von IT-Scene.eu
    31.07.2013 um 08:33 Uhr

    In diesem Zusammenhang möchte ich das Generationenprinzip in den Raum werfen.
    Mehr dazu gibt es bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Generationenprinzip

    Damit es nicht zu einem Datenverlust kommt, setzt man am besten ein RAID ein. Ein NAS besitzt in der Regel immer ein RAID-System. Aber Vorsicht vor NAS mit nur 1 HDD – diese haben kein RAID. Wer nicht weiß, was ein RAID-System ist, der soll bei Wikipedia nachschauen.
    Wichtig ist: ein RAID ersetzt kein Backup!!!

    Viele Grüße
    Sergey F.

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  3. #3 Neo
    03.08.2013 um 11:25 Uhr

    Ich wünschte ich hätte das Geld für ein vernünftiges Raid 5 Setup oder HDDs im doppelpack für 1:1 backups, dass würde mich ruhiger schlafen lassen. Bisher wird von mir nur das nötigste extern gesichert. True Image kenne ich noch von früher. Ich hatte nie Probleme damit, definitiv sein Geld wert.

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  4. #4 Marc Fischer
    04.08.2013 um 09:21 Uhr

    Schöner Einstieg in das Thema des Backups.
    Leider wird das Thema immer komplexer, und das Verständnis der Leute schwindet.

    Für die Art der Datensicherung ist sicher noch die Menge der zu sichernden Daten relevant. Meine wichtigen Daten (Bilder und Dokumente ~20GB) sichere ich einmal pro Monat auf eine BluRay. Das kostet 1€ pro Scheibe, welche ich dann in meinem Büro deponiere. Natürlich sind die Daten verschlüsselt abgelegt.

    Gruß
    Marc

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  5. #5 Clara
    22.08.2013 um 13:29 Uhr

    Meine Daten werden auch ein mal im Monat gesichert, nach dem ich schon mal das Problem hatte das einfach alles weg war. Es stimmt eine Privatperson kann das noch verkraften aber bei einem Unternehmen hängt schnell mal die Existenz dran.

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