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IT-Runde

NAS Server im Test – DiskStation DS213j

  • NAS Server im Test - DiskStation DS213j

    Die Tage hatten wir für euch schon die Aureol Real Kopfhörer getestet. Gleichzeitig hatten wir auch den NAS Server DiskStation DS213j (Das Modell DS212+ hatten wir ja bereits vorgestellt) im Test. Nun können wir euch unser Ergebnis zu unserem Alltagstest präsentieren :)!

    Diesmal durften wir eine weiße NAS von Synology testen. Sie kam sicher verpackt bei uns an. Im Karton selber sind neben der eigentlichen NAS (ohne Festplatten) auch eine Bedienunganleitung inkl. Installations CD, ein RJ-45 LAN-Kabel und ein Netzkabel für die Stromversorgung beigelegt.

    Konfigurationspannel nach Einlegen der CDDas Gehäuse der NAS kommt in zwei „Hälften“. Der Zusammenbau ist relativ unkompliziert. Einfach zwei Festplatten in die Seite mit der Einschiebevorrichtung schieben und festschrauben (wir haben zum testen dieselben Festplatten genutzt, welche wir auch schon in der DS212+ verbaut hatten: 2 Mal die 3TB Festplatte WD30EZRX von Western Digital). Danach kann die andere Hälfte drauf gesteckt und fest geschraubt werden. Jetzt noch den LAN- und Netzstecker in die NAS stecken und los geht’s! 😎

    Gefundene Synology-Systeme im NetzwerkUm die NAS schnell und einfach zu finden, reicht es die vorhandene CD von einem Rechner mit Netzwerkzugriff zu starten. Danach scrawled die Software das Netzwerk nach Synology Geräten ab und zeigt die soeben angeschlossene NAS in einer Tabelle an. Die IP wird dabei automatisch vergeben und kann später an die eigenen Wünsche angepasst werden. Wichtig ist nun, dass ihr die Festplatten verbaut habt, sonst könnt ihr im folgenden Setup nicht fortfahren.

    Einrichten der NASJetzt ruft ihr in eurem Browser einfach die angezeigte IP-Adresse auf. Es öffnet sich das erste Mal eine Installation, in welcher ihr neben dem Namen des NAS-Servers (z.B. //Storage oder //Netzwerkspeicher) auch einen Administrator-Account mit Passwort festlegen müsst. Mit diesem könnt ihr euch später immer unter der definierten IP-Adresse oder dem freigegebenen Netzwerknamen im Kontrollzentrum einloggen.

    Hauptseite des DSMIst die NAS fertig konfiguriert und habt ihr euch erfolgreich eingeloggt, seht ihr die Übersicht der DSM. Diese ist ähnlich wie eine OS-Oberfläche aufgebaut und bietet neben der einfachen Verwaltung von dem Storage (also dem Speicher im Netzwerk) so einige weitere Funktionen. An der rechten Seite seht ihr beispielsweise aktuelle Informationen über das System: „Wie lange ist dieses schon online?“, „Welche User sind derzeit Online?“ oder „Was für eine Auslastung hat die NAS aktuell?“.

    Systemsteuerung des DSMIn der Systemsteuerung findet ihr dann viele weitere „Add-Ons“. Unter anderem Antivirus Essential, Audio Station, Cloud Station, DHCP Server, Directory Server, DNS Server, Download Station, HiDrive Backup, iTunes Server, Mail Server, Media Server, Photo Station, RADIUS Server, Surveillance Station (Für Überwachungskameras), Syslog Server, Time Backup, Video Station, VPN Server uvm.! Neben den „Inklusiv Add-Ons“ gibt es noch Dritt-Anbieter Software, welche man mit wenigen Klicks vom Applikationsportal aus installieren kann. Eine Liste der zusätzlichen Add-Ons könnt ihr hier einsehen.

    Damit ihr nicht nur die Software gesehen habt, sondern auch ein bisschen Hardware, gibt es hier noch einmal ein paar Fotos des „Upacking’s“ :cool::

    Fotos


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    Man kann fast sagen ich bin ein bisschen voreingenommen, da ich schon seit mehr als einem Jahr erfolgreich die DS212+ bei uns im Heimnetzwerk im Einsatz habe und bisher super zufrieden damit bin. Die Verwaltung ist super einfach und die Möglichkeiten sind (im Gegensatz zu anderen NAS-Systemen im meist sogar viel höheren Preissegment) unfassbar vielseitig.

    Nur für den Heimeinsatz? Quatsch! Auch für den Einsatz in Unternehmen hat Synology die NAS vorbereitet. Unter anderem unterstützt der Netzwerk-Server z.B. Active Directory und LDAP.

    Trotzdem die Software schon sehr beeindruckt ist, kann auch die Hardware glänzen. Hier die technischen Details auf einem Blick:

    • CPU-Frequenz: Single Core 1.2 GHz
    • Systemspeicher: 512 MB DDR3
    • Laufwerksfächer: 2
    • Max. interne Kapazität: 8 TB (4 TB HDD X 2) (Kapazität kann je nach RAID-Typen variieren)
    • LAN-Nummer: Gigabit X 1
    • Aufwachen bei LAN-/WAN-Verbindung: Ja
    • Netzteil/Adapter: 65W
    • Unterstützte RAID Typen: Synology Hybrid RAID, Basic, JBOD, RAID 0, RAID 1
    • Maximale Benutzerkonten: 512
    • Hersteller-Preis: ca. 179,90€ (Amazon)

    Unser Fazit:

    Mit ca. 180 Euro ist die NAS von Synology gar nicht mal so teuer im Vergleich zu gleichwertigen NAS-Servern. Man muss zwar in Kauf nehmen, dass der Einbau nicht so einfach geht wie bei der vorgestellten DS212+ und die Festplatten auch nicht Hot-Swap-Fähigkeit sind, jedoch sollte man dies für den Preis auch nicht erwarten. Wir durften die NAS über mehrere Wochen testen (Danke noch einmal an das Synology Team und die Sabine, für die ungewöhnlich lange Testphase! :)) und waren sehr zufrieden damit. Alle Backups wurden erfolgreich und zuverlässig erstellt, die Rechtevergabe klappte ohne Probleme und auch die Aufnahmen der Überwachungskameras wurden einwandfrei gesichert. Tatsächlich konnten wir für den Preis also keine gravierenden Mängel feststellen (Und nein, dies ist kein bezahlter Artikel :D). Mich persönlich hätte höchstens die weiße Farbe gestört, da ich mein ganzes Büro im schlichten schwarz halte, das ist aber denke ich eher Geschmackssache :).

    Wie findet ihr die NAS von Synology? – Überzeugt euch auch die funktionsvielfalt oder kennt ihr einen ähnlich guten Konkurrenten im selben Preissegment? Uns interessiert eure Meinung!

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  1. #1 Ghostwriter
    17.09.2013 um 15:32 Uhr

    Klasse Gerät! o.O“ Ich dachte immer eine NAS ist wirklich nur ein stumpfer Speicher, aber dass es ein so billiges (also günstiges) NAS System gibt welches so viele Funktionen beinhaltet ist cool.

    Sofort mal in den faves abgelegt, danke.

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  2. #2 Andy
    18.09.2013 um 11:12 Uhr

    Ich bin schon lange am Überlegen ob ich mir für unser kleines 2-Personen Büro ein NAS anschaffe. Der Testbericht liest sich sehr gut. Welches NAS ist denn dein „Favorit“ für ein Home-Office? Viele Grüße Andy

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  3. #3 Sergey
    18.09.2013 um 11:58 Uhr

    Mir fehlen SD-Kartenslot und USB-Port, um Backups zu erstellen.

    Mach ein Update auf DSM 4.3. So wie es gesehen habe, ist noch die Version 4.2 installiert.

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  4. #4 Christian
    19.09.2013 um 11:01 Uhr

    @Andy: Mein Favorit ist immer noch der DS212+ NAS-Server (http://it-runde.de/synology-ds212-nas-server-erste-eindrucke). Wie schon im Artikel beschrieben, läuft diese schon ein Jahr ohne Probleme. Ein mal eingerichtet kann man sicher sein, dass die Backups regelmäßig angefertigt werden und falls ein Fehler auftritt, lässt man sich per E-Mail automatisch informieren :)!

    @Sergey: Stimmt, danke! :)

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  5. #5 Andy
    19.09.2013 um 12:38 Uhr

    Hallo Christian,

    vielen Dank für deine Antwort. :) Dann werde ich mich an deinen Ratschlag halten, wenn ich demnächst shoppen gehe. :)

    Viele Grüße Andy

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