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IT-Runde

Anti-Malvertising: Ein neuer Google-Dienst

  • Anti-Malvertising: Ein neuer Google-Dienst

    Um gegen präparierte Werbebanner oder infizierte Pop-ups vorzugehen, hat der Suchmaschinenbetreiber Google den Dienst „Anti-Malvertising“ erfunden. Mit diesem Dienst wird Google die Werbung kontrollieren, welche nicht direkt zu der aufgerufenen Seite gehört. Dieses können zum Beispiel auf der Seite plazierte Werbebanner, oder sich öffnende Popups sein. Und in dieser Werbung kann ein geschickter Hacker einen speziellen Code einbauen, um den PC des Betrachters zu infizieren und so eventuell einen Zugriff darauf zu erlangen.

    Google will die Seiten der Werbebetreiber und die Werbeargenturen kontrollieren. Sollten diese mehrmals negativ aufgefallen sein, soll es in Zukunft eine Sicherheitswarnung geben. Allerdings will Google nicht voreilig handeln, sondern die betreffenden Seiten sehr genau unter die Lupe nehmen. Zur Not wird der Werbeverantwortliche sogar angerufen, damit geklärt werden kann, was es mit dem Verdacht auf sich hat. Die letztendliche Entscheidung, ob es gefährlich ist, soll aber angeblich der Werbeverantwortliche treffen. Ob da dann auch alle die ganze Wahrheit sagen werden? Sicherlich würde ein Hacker sofort gestehen, dass er etwas Böses im Schilde führt.

    Allerdings ist diese Idee, sich auch mal die Werbung auf den vielen Seiten im World Wide Web genauer anzusehen, ein großer Schritt in die richtige Richtung. Schließlich möchte jeder Internetuser gerne, dass es auch im Internet eine Art Internetpolizei gibt, welche sich damit beschäftig, für mehr Sicherheit zu sorgen.

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  1. #1 derorden
    07.01.2010 um 20:32 Uhr

    Ich halte das für eine gute Idee, die die Sicherheit im Netz erhöht und somit auch die Sicherheit der Benutzer, die im Internet unterwegs sind. Zwar bin ich – wie aus meinen Kommentaren auf diesem Blog ja hervorgeht – etwas skeptisch gegenüber Google, aber dennoch kann ich diesen neuen Dienst „Anti-Malvertising“ nur begrüßen. Hoffentlich erzielt Google damit die erwünschten Erfolge.

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  2. #2 Jürgen Schmieding
    10.06.2012 um 21:24 Uhr

    Leider wird man mit dieser grandiosen Idee vorgeführt.
    ich betreibe eine Webseite und habe eine Firma gefunden, die für die Banner auf meiner Seite bezahlen. Es handelt sich dabei um eine Seriöse Firma (Rollei). Daraufhin wurde von Google meine Seite als gefährlich eingestuft. Ergebnis, jeder Besucher bekommt eine Warnung angezeigt. Wenn man sich die Warnung genau anschaut, dann heißt es in der Fomulierung (es könnte sein…) Um diese Anzeige wieder gelöscht zu bekommen, bietet mir Google an, einen eindeutigen Google-Erkennungs Code in meine Seite einzubinden. Gleichzeitig muss ich mich damit einverstaden erklären, dass alle Datenerkenntnisse von Google und angeschlossenen Firmen genutzt werden können. Nach ausgiebigen Überprüfungen durch unseren Hoster, können wir einwandfrei belegen, dass es auf usnerer Webseite keinerlei Anzeichen von irgenwelchen Spam, Malver, usw. gab oder gibt. Ich fühle mich im Moment vollkommen verarscht.
    Das sind Verbrecher Methoden und gehören angezeigt und bekämpft. Was ich natürlich auch tue.

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