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IT-Runde

Google Apps

  • Google Apps

    In einem der letzten Beiträge von mir, habe ich den kostenlosen Webhosting Dienst Kilu empfohlen, heute möchte ich Google Apps vorstellen. Bei Kilu kann man seine Webseiten, MySQL Datenbanken, etc. unterbringen, allerdings hat man immer noch das Problem, das man hier keine Emails hat, welche unter der eigenen Domäne zu erreichen ist. Hier kann man sich aber auch kostenlos helfen, in dem man, zum Beispiel, Google Apps nutzt. Hier werden verschiedene Dienste zur Verfügung gestellt, die neben Email, Kalender, Text auch Webseiten umfassen. Ich persönlich nutze hauptsächlich die ersten beiden Dienste (Email und Kalender), da ich meine Texte lieber lokal habe und die Webseiten nicht so frei gestaltet werden können, als wenn man einen Webspeicherplatz mit vollen Zugriff hat.

    Wenn man sich nun unter http://www.google.com/a angemeldet hat, muss man sich als erstes authentifizieren. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, wobei ich die über eine einfache HTML Datei, welche man auf seinen Webspeicher legt am einfachsten finde. Im zweiten Schritt, aktiviert man die Email Funktionalität. Hier muss man Einträge bei seinen DNS Einstellungen vornehmen, die so genannten MX Einträge, welche für die Verbindung zum Email-Server zuständig sind. Die Aktivierung dauert schon eine gewisse Zeit, da Google diese DNS Einträge überprüft, allerdings hat es bei mir nie länger als 1 Stunde gedauert. Daher ist es angebracht, bei einer Umstellung, dieses Abends zu erledigen.

    In dieser kostenlosen Variante kann man nun anfangen, sich Benutzer anzulegen. Hier kann man sich auch nicht beklagen, da es immerhin 50 Stück sind, die man anlegen kann. Des weiteren besteht auch die Möglichkeit Gruppen anzulegen, welche als Verteiler anzusehen sind.
    Ein einfaches Beispiel: Die Webseite DemoBlog.de wurde auf Google Apps eingerichtet, für den Eigentümer und seine 5. Schreiberknechte wurden separate Email Konten eingerichtet. Nun könnte man eine Gruppe Schreiberknechte anlegen und als Email Adresse schreibknechte@DemoBlog.de vergeben. Die Schreibknechte werden dieser Gruppe hinzugefügt und wenn nun eine Email an diese Adresse gesendet wird, erhält jedes Mitglied dieser Gruppe die Email.

    Kalender können natürlich auch angelegt werden und bei bedarf auch für andere Benutzer freigegeben werden, was ja auch bei dem normalen Google Diensten geht. Zu dem Kalender möchte ich noch eine kleinen Tip geben, welcher für Outlook Nutzer interessant sein könnte. Es gibt ein Tool mit dem schönen Namen Google Calendar Sync (URL: http://www.google.com/support/calendar/bin/answer.py?hl=en&answer=89955), hiermit besteht die Möglichkeit sein Outlook mit dem Google Kalender zu synchronisieren. Natürlich will ich auch noch eine Alternative nennen und zwar mit Microsoft. Hierbei lässt es sich auch ähnlich abbilden wie bei Google, allerdings kann man seine Mails nicht per IMAP synchronisieren, was viele allerdings gerade wollen. (Wenn sich das geändert hat, bitte in die Kommentare posten ;))

    Und noch ein Hinweis, denn es wird sicher Leute geben, die es so sehen werden. Google ist als „Datenkrake“ verschrieen, das ist mir durchaus bewusst. Wer allerdings einen Email Speicher bei web.de / t-online.de / etc. besitzt sollte sich mal überlegen, ob nicht auch diese Anbieter sich auf eure Daten zugriff erlangen können. Selbst wenn man seinen eigenen Server hat, so ist nicht ausgeschlossen, das die Daten vom Anbieter (Serverhoster) eingesehen werden können.

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