| Tweet |
Die Datenvernichtung leicht gemacht
-
Datenvernichtung ist in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken, ob bei Privatanwendern, Kleinunternehmen oder großen Firmen – Datendiebe tümmeln sich überall & können großen Schaden mit den Daten anrichten. Aber was muss man mit den alten Daten machen, damit diese wirklich keiner mehr wiederherstellen kann?
Software bietet bei Festplatten keinen wirklich sicheren Schutz, denn diese müssten rund zehn mal überspielt werden, bis die ersten Daten unwiederbringlich gelöscht wurden. Doch hier bleibt trotzdem immer noch ein gewisses Risiko. Nach dem ausbauen der Festplatte bieten sich dann zwei Möglichkeiten: Der Hammer oder der Bohrer.
Da der Hammer nicht wirklich die sensibelen Daten sondern wohl eher nur die Hülle der Festplatte zerstören kann, bleibt nur noch der Bohrer. Mit mehr als drei geziehlten Löchern durch die eigentliche Platte wird kein Labor der Welt die Platte wieder am laufen bekommen
. Ich durfte aber rund 35 Festplatten mit Daten durchlöchern für euch
.Wie löscht ihr eure Daten? Eher überhaupt gar nicht, mit Software oder doch eher mit der sicheren Bohrer-Methode?
Tweet







09.04.2010 um 23:38 Uhr
Ich lösche meine Festplatten mit DBAN. Würde ich als sicher einstufen! Siehe Festplatten sicher mit DBAN löschen.
10.04.2010 um 00:17 Uhr
Sehr geile Bilder, macht bestimmt Spaß sowas
@Jeffrey: Meine aber auch im TV gehört zu haben, dass keine Software der Welt so sicher sein kann, dass man die Daten nicht wiederherstellen kann!
10.04.2010 um 00:38 Uhr
@Francesco:
Das Wort “unmöglich” gibt es eh nicht, von dem her
Sagen wir es so:
Mit DBAN gelöschte Festplatten (kompletter Durchgang) sind selbst im Labor schwer wiederherzustellen. Zugleich würde ich behaupten, dass man allenfalls doch wiederhergestellte Daten beispielsweise nicht vor Gericht verwenden kann, da das Risiko sehr hoch ist, dass bei der Wiederherstellung falsche oder unvollständige Daten wiederhergestellt worden sind.
10.04.2010 um 11:50 Uhr
“Software bietet bei Festplatten keinen wirklich sicheren Schutz, denn diese müssten rund zehn mal überspielt werden, bis die ersten Daten unwiederbringlich gelöscht wurden.”
Dem muss ich komplett widersprechen. Forensiker haben in einer umfangreich angelegten Studie zahlreiche Festplatten nur einmal mit Nullen überschrieben. Schon nach diesem einen Durchgang sind die Daten nicht mehr rekonstruierbar.
Selbst das BSI hat soweit ich weiß diese Methode mit dem einmaligen Überschreiben inzwischen als sicher eingestuft. Ich muss mal gucken ob ich den entsprechenden Artikel noch finde.
10.04.2010 um 12:00 Uhr
Hab den Artikel wiedergefunden
http://www.heise.de/security/meldung/Sicheres-Loeschen-Einmal-ueberschreiben-genuegt-198816.html
10.04.2010 um 12:44 Uhr
Ich selber lösche mit Eraser (http://eraser.heidi.ie/)
Allerdings gibt es viele Artikel im Netz, die angeblich wiederlegen, dass exzessives Löschen der Festplatte nötig sei. “Einmal überschreiben reicht aus.” Das wiederum glaube ich nicht, wenn man so – nur am Rande – mitbekommt, was Datenrettungslabore so alles wieder herstellen können.
10.04.2010 um 12:59 Uhr
Schöne Studie, wir sind uns aber denke ich alle einig, dass es am sichersten ist: Erst Software drüberlaufen lassen & danach nochmal durchbohren
.
10.04.2010 um 18:22 Uhr
Ich war bisher noch nicht in der Verlegenheit, meine Daten löschen zu müssen. Meine Platten liegen noch alle im Keller. Aber ich denke mal ein sehr starker Magnet könnte helfen.
Ein Freund von mir recycled seine Festplatten allerdings in der Schrottpresse. Ab in das alte Auto und dann warten bis das Paket wieder rauskommt.
13.04.2010 um 11:20 Uhr
Ich lösche meine Daten gar nicht^^, weil ich keine alten Festplatten habe, die ich wegschmeissen wollte. Finde ich eigentlich traurig, es muss doch eine verlässliche Methode geben, Daten vollständig zu löschen und gerade für Unternehmen, damit die Platten weiterverwendet werden können? Ich denke, z.B. soziale Einrichtungen oder auch ganz normale Benutzer, die SecondHand-Käufe vollziehen, würden sich über billige oder Gratis-Festplatten freuen…
13.04.2010 um 21:32 Uhr
D aich meistens keinen Bohrer zur Hand habe, nehme ich extra Programme dafür, die die Daten löschen und gleichzeitig mehrfach neu überschreiben. Aber wirkliche wichtige Daten speichere ich sowieso auf meinem Stick, den ich dann auch ohne Probleme kaputt machen kann ohne da gleich 100€ zu zerstören ^^
14.04.2010 um 10:48 Uhr
Also ich benutze für ganze Festplatten das kleine Tool WipeDisk und für Ordner/Dateien das ebenfalls kleine Tool WipeFile von http://www.gaijin.at das langt mir und hat bis jetzt immer seinen Dienst voll richtet.
14.04.2010 um 22:03 Uhr
LOL, da musste ich schon kräftig schmunzeln bei diesem Artikel. Ich mache das ähnlich … mit dickem Hammer und Schraubenzieher … sicher ist sicher
19.04.2010 um 16:15 Uhr
hallo
ich kenne es mit 4 Löcher pro Festplatte
sicher ist da sicher
Gruß
21.04.2010 um 22:18 Uhr
Ach her jeh, man könnte doch auch mit der Straßenwalze drüberfahren, sie verbrennen, häckseln, 8-jährigen Kindern zum Spielen geben, …
Ihr scheint ja alle hochsensible Daten ohne Ende auf Euren Rechnern zu lagern. Ich habe als einzige Maßnahme beim Verkauf von Zip diese mehrfach gelöscht und jeweils wieder vollständig mit Bildern gefüllt. (ca. 5 Durchgänge) Ob das was gebracht hat weiß ich nicht, es war mehr ein Selbsttest, ein einfaches “Rettungsprogramm” hat dann zumindest nix mehr gefunden. Aber ging es jetzt eigentlich um Platten löschen oder zerstören?!?
26.04.2010 um 15:17 Uhr
Oder man macht es auf die Altertümliche Art und wirft es in ein schönes Lagerfeuer und macht daraus einen “Festplatten-Soft-Drink”.
26.04.2010 um 16:02 Uhr
Schöne Idee
. Nur aufpassen, dass nicht 2 Minuten später die Umweltbehörde vor der Tür steht
.
24.03.2011 um 18:28 Uhr
Ich hab schon mal die version gesehen: Platte aufschrauben, Paltten Rausnehmen und als Untersetzer für Gläser verwenden. Ist natürlich auch nicht supersicher. Wenn es relevante Private Daten gibt lohnt sich in meinen Augen die kleine Investition die Platte beim Spezailisten zu entsorgen und die Daten Professionell löschen zu lassen….
25.03.2011 um 13:18 Uhr
Also. auch wenn das manuelle zerstören der Festplatte vermutlich die sicherste (hier vorgestellte) Variante ist meine ich mal gehört zu haben das selbst Festplatten aus dem World Trace Center und aus diversen Flugzeugabstürzen wiederhergestellt werden konnten. Diese wurden nicht nur durchbohrt, sondern hatten wahrscheinlich noch erheblich stärkere Beschädigungen und trotzdem konnten Daten wiederhergestellt werden….
25.03.2011 um 14:55 Uhr
Kommt aber glaube ich immer drauf an, welches Institut oder Unternehmen die Daten gelöscht haben will
. Als Privatperson reicht auf jeden Fall das durchbohren denke ich mal. Arbeitet man bei der Bank o.ä. kann man wahrscheinlich am besten die Daten erstmal manuell löschen, danach die Platte zur komplettlöschung einschicken zu einer Firma, danach diese durchbohren und zusätzlich diese verbrennen o.ä.
. Für eine Privatperson natürlich viel zu aufwendig, aber sonst bekommt man die Daten nie zu 100% vernichtet…
16.05.2011 um 14:21 Uhr
weiterhin kann man seine Platten natürlich auch soweit erhitzen, dass sie ihre magnetische Wirkung verlieren. Wenn ich mich recht erinnere liegt diese Temperatur bei etwa 700°. Anschließend dürfte es vollkommen unmöglich sein noch ein einziges Byte in der richtigen Reihenfolge von der Platte zu lesen.