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WLAN Netze müssen nun gesichert werden
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WLAN Netze findet man ja in der heutigen Zeit überall. Schnell das Notebook mitgenommen, kann man sich einfach irgendwo in die Stadt setzen und findet mindestens 5 Netze wovon meistens mehrere unverschlüsselt sind. Dies können aber vor allem Kriminelle ausnutzen um zum Beispiel illegale Dateien wie Musik & Filme herunterzuladen, ohne dass der WLAN Besitzer etwas davon weiß.
Deshalb hat nun der Bundesgerichtshof entschieden, dass WLAN-Nutzer für illegale Downloads Dritter verantwortlich gemacht werden können. Denn dem Branchenverband Bitkom zufolge sind mehr als die Hälfte der Internetzugänge in ganz Deutschland über WLAN betrieben. Dabei sind viele Verbindungen unverschlüsselt oder mit einem Standardpasswort wie “default”, “passwort” oder “admin” gesichert.
Da jedoch auch beim Eindringen von Dritten nur die IP-Adresse des WLAN-Besitzers gespeichert wird, ist es schwer die wahren Täter ausfindig zu machen. Im eigentlichen Fall wurde ein Musiktitel illegal heruntergeladen, wobei der Anschlussbesitzer zur Tatzeit im Urlaub war.
Wer also sein WLAN nicht verschlüsselt, muss mit hohen Geldstrafen rechnen. Da das einrichten eines Passwortes nicht sonderlich schwer ist, werden mit Sicherheit in nächster Zeit auch noch die letzten offenen Netze verschlüsselt werden
. Wie sieht es bei euch aus, findet ihr in eurer Nähe massenhaft freie Netze oder habt ihr sogar selbst noch ein unverschlüsseltes?
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14.05.2010 um 11:08 Uhr
Grad mal nachgeschaut. Hier bei mir zuhause sind noch 21 andere WLAN-Netzwerke offen. Die meisten davon sind per WPA2 verschlüsselt. Nur zwei davon per WEP und eins ist gänzlich unverschlüsselt (das muss aber neu sein, das Netzwerk war bisher nicht da).
14.05.2010 um 12:06 Uhr
Ich denke, es wird auch in Zukunft weiterhin offene WLAN Netze geben.
Mein WLAN-Netz @Home ist aber verschlüsselt
14.05.2010 um 15:13 Uhr
Viele sind einfach nicht richtig informiert und freuen sich schon das deren WLAN funktioniert
14.05.2010 um 20:05 Uhr
mal ehrlich: viele leute, die am pc sitzen, wissen doch gar nicht was sie da treiben. rentner, aber auch kids und junge frauen (wie meine **** nachbarin, die seit monaten mit offenem wlan surft) die von nix auch nur die leiseste ahnung haben. besser wirds nur leider auch nicht, wenn man eben so einer ist, der keine ahnung hat (was ja nicht schlimm ist, solang man sich was sagen lässt) und der angebliche techniker (der das netz einrichtet) das auch noch so einrichtet. wie bei meiner nachbarin… und nein, die dame über mir ist nicht beim rosa t ^^
15.05.2010 um 18:22 Uhr
Habe (noch) kein WLAN, will mir aber ein WPA2 demnächst zulegen. Aus der Nachbarschaft weiß ich, dass es ein unverschlüsseltes (!) und mindestens ein WEP gibt. Den Leuten ist das glaube ich einfach egal.
15.05.2010 um 18:54 Uhr
Ist ja rein rechtschlich ein ganz normaler Schritt um die Leute vor ihrer eigenen Dummheit zu schützen. Weil bei Schadensfall ja der Besitzer (meistens dann ja auch der Eigentümer) für den Tatbestand haftet, wer soll den beweisen können, dass das der Eismann von der anderen Straßenseite mit seinem Notebook war? Keiner, daher normaler Schritt.
15.05.2010 um 23:09 Uhr
@BeN: Es ist – egal wie – völliger Unsinn, davon auszugehen, man könne eine IP einer natürlichen Person zuordnen. Das kann man vielleicht anhand des RIPE-Eintrags. Aber weiter nicht.
17.05.2010 um 15:14 Uhr
@Ben:
Genauso wie VDS, Elena und co. auch nur zum Schutz der Industrie… äh, ich meinte Bürger dienen.
Damit schützt man niemanden. Solche unwissende Leute (man muss schließlich auch nicht wissen, wie man ein Buch schreibt, um eines Lesen zu *dürfen*) werden es so nicht lernen. Vielmehr sollte man die ISP dafür verantwortlich machen, sodass diese an ihre Kunden Router verkaufen, die standardmäßig ein halbwegs sicheres Passwort generieren und verwenden. Und am besten sollten solche Router (for Dummies) gar nicht erst die Möglichkeit bieten, die Verschlüsselung zu deaktivieren.
So würde man den Bürgern helfen und nicht in denen man ihnen eine Rechnung schickt, weil irgendwer etwas über ihr Netz etwas illegales geladen hat.
Ein Beispiel: Du besitzt einen Laden in dem du u.a. auch Messer verkaufst. Jemand klaut das Messer und ersticht jemanden und die Staatsanwaltschaft würde dich dafür belasten, weil sie den Täter nicht ausfindig machen können.
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Ich habe hier Zuhause nur für unsere Wii ein WLAN-Netzwerk eingerichtet, da sie scheinbar nicht über einen integrierten Ethernet-Adapter verfügt. Ich verwende WPA2 als Verschlüsselung und einen MAC-Filter.
In der Nachbarschaft ist ein unverschlüsseltes WLAN-Netz, das scheint aber über einen MAC-Filter zur Verfügen. Ansonsten haben die anderen zwei Netze, die bis hier her reichen WPA2-Verschlüsselung.
17.05.2010 um 16:01 Uhr
Wie meine Vor-Kommentatoren geschrieben haben:
Es wird weiterhin offene Netze geben. Dies wird sicherlich daran liegen, dass viele Nutzer nicht wissen, wie man einen Schutz einbaut.
Andere werden nach dem Freiheitsgedanken getrieben: Freies Internet für alle
Für meine Wenigkeit: WPA2-PSK, MAC-Filter, IP-Range minimieren.
Damit sollte man gut fahren.
In meiner Umgebung gibt es hin und wieder ein freies Netz. Wenn man aber in einem Block wohnt, dann wird man sicherlich mehr finden als in irgendeiner 1-Familien-Haus Siedlung.
Der Entscheid des BGH ist voll und ganz korrekt: Wer sich unsicher
verhält, soll die Konsequenzen tragen. Die Infrastruktur zum Schützen
ist da und soll genutzt werden. Unwissenheit schützt bekanntermassen
nicht vor Schuld. Oder so
Marcel
03.06.2010 um 11:21 Uhr
http://www.heise.de/newsticker/meldung/WLAN-Urteil-BGH-verlangt-marktuebliche-Sicherung-von-WLANs-1014360.html
Das WLAN-Netz war WPA gesichert, der Nutzer hat lediglich das Passwort nicht geändert, weswegen ich nicht der Meinung bin, dass man ihm anlasten kann, dass das WLAN-Netz nicht genug gesichert war.
Es war doch sowieso von einem ungesicherten WLAN-Netz die Rede, von daher.
http://www.pc-erfahrung.de/fileadmin/Daten/Bilder/fritz-box-01.jpg
Wenn man sich das mal anschaut, dann kann man ohne dass man großartig ein Genie ist sofort erkennen, dass dieses “Standardpasswort” eindeutig tausendmal sicherer ist als ein Passwort wie “32peterfritz47knut”.
Naja, wollen wir mal schauen wie’s weitergeht, wenn tatsächlich von der Lügen als nächste Bundespräsidentin gewählt wurde. Dann kommen wahrscheinlich noch mehr schwachsinns- und Überwachungsgesetze durch.