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Poken – Digitale Visitenkarten

  • Poken - Digitale Visitenkarten

    „Visitenkarten waren gestern, heute zeig ich dir meinen Poken.“ – So stellt es sich eine schweizerische Firma vor wenn es nach ihren Vorstellungen gehen würde. Grade wenn man, wie ich, viel von anderen Bloggern liest und auch im Twitter mal nach dem ein oder anderen sucht, stößt man auf diese kleinen Dinger. Grund genug sich diese neue Art der Kontaktaufnahme mal anzusehen, dachte ich mir.

    Auf einem Poken werden alle Informationen gespeichert, die man seinem Gegenüber für eine spätere Kontaktaufnahme, mitteilen möchte. Das sind auch Daten über die Zugehörigkeit zu Facebook, Twitter, ICQ, etc. welche man in verschiedenen Profilen hinterlegen kann. So ist es möglich ein Profil für geschäftliche und eines für private Zwecke anzulegen und vielleicht noch ein drittes für das Gegenüber, welches zum Beispiel nur die ICQ Kontaktdaten erhalten soll. Die Übertragung ist dabei denkbar einfach, die beiden Poken werden nur zusammen gehalten und schon geht es los. Später am PC/Mac, kann man den Poken über USB an seinen Rechner anschliessen und die Daten werden an die Herstellerseite übertragen, wo man sich ein Konto anlegen kann. Nun kann man auf die gesammelten Daten zugreifen und sie verwenden.

    Wenn man sich nun auf den Seiten diese 14,95€ teuren Poken ansieht, stelle ich fest, das sie vielleicht im privaten Umfeld recht lustige Schlüsselanhänger sind, aber im geschäftlichen Umfeld, halte ich so ein Teil bestimmt niemanden unter die Nase. Das hat sich wohl auch der Hersteller gedacht und will im August eine Geschäftsversion heraus bringen, welche nicht nur als Poken sondern auch als 2 GB USB Stick genutzt werden kann. Zudem soll auch die Begrenzung auf nur 64 Kontakte, die man sammeln kann bevor man den Poken mit dem PC/Mac verbinden muss, aufgehoben werden. Leider gibt es hierzu noch keine Bilder oder näheren Informationen, aber ich denke, das der Preis noch höher sein wird als bei den jetzigen Poken.

    Meine Meinung zu den Poken, die bisher weltweit 1 Mio. mal verkauft wurden, ist recht eindeutig, ich würde sie gerne mal testen, aber kaufen bestimmt nicht. Auf Blogger Treffen oder ähnlichen Veranstaltungen, ist es bestimmt lustig zu jedem hin zu laufen und zu fragen „Wollen wir unsere Poken reden lassen“, aber mal ehrlich, das ist nur wieder eine Modeerscheinung wie das gute alte Tamacotchi (oder wie es hieß) und wird auch schnell wieder verschwinden.

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  1. #1 isabella karst
    17.07.2009 um 13:42 Uhr

    Ich finde die Idee hinter den Poken super. Aber sie werden sich nicht durchsetzen … das größte Problem (neben dem kitschigen Design) sehe ich darin, dass man einen PC dabei braucht um die Kontakte auslesen zu können. Die Visitenkarte kann man aus dem Etui nehmen und hat alle Daten bei der Hand.

    Testen: ja, Kaufen: nein

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