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IT-Runde

Ab Sonntag kann jeder mit Flattr verdienen!

  • Ab Sonntag kann jeder mit Flattr verdienen!

    Vor einem Jahr war die Begeisterung riesig – nach kürzester Zeit hatten sich tausende Blogger dem sozialen Mikro-Bezahlsystem angeschlossen und überall sprangen die grün-orangenen Flattr-Buttons ins Auge. Jedoch wurde den meisten Bloggern recht bald die bloße Geld-Umverteilung bewusst. Mit der heutigen offiziellen Bekanntgabe bekommt Flattr erneut einen Aufschwung.

    [ Info: Was ist eigentlich dieses „Flattr“? ]

    Anfänglich war der Hype um Flattr unerwartet hoch. Obwohl die Idee hinter Flattr durch die Alternative Kachingle nicht unbekannt war, schaffte erst Flattr – vor allem in Deutschland – den Durchbruch. Selbst in die Tagesthemen schafft es der Dienst. Gerade große Tageszeitungen und Blogs wie die Onlineausgabe der Tageszeitung und Netzpolitik.org treiben den Erfolg des Bezahlmodells durch deren Teilnahme daran enorm voran. Auszeichnungen zum Beispiel von TechCrunch und Vinnova bestärken die Leistung des jungen Unternehmens.

    Nur die Elite macht Gewinn

    Eines der größten Probleme von Flattr ist allerdings die bloße Umverteilung des eingezahlten Geldes zwischen den kleinen Blogs beziehungsweise die Vormachtstellung der wenigen „großen“ und bekannten Webseiten, die auf den ersten Blick bemerkenswerte Gewinne verzeichnen. Somit gaben sie den kleineren das Gefühl, auch etwas erreichen zu können. Für die „kleinen“ Blogs lohnte sich der Flattr-Button dagegen immer weniger, da sie pro Monat mindestens zwei Euro in das Bezahlsystem investieren mussten, um selbst geflattred werden zu können. Viele Blogger hatten wohl eher den eigenen finanziellen Mehrwert im Kopf als anderen Publizisten für ihre Artikel „freiwillig“ zu danken und eine Freude zu bereiten. Nur die wenigsten haben mehr durch ihre Buttons eingenommen als sie am Monatsbeginn eingezahlt hatten.

    Keiner muss zahlen, um etwas zu bekommen

    So kam es, dass immer weniger Internetuser ihr Flattr-Guthaben auffüllten und immer mehr Buttons von der Bildfläche verschwanden. Bislang wurden die Flattr-Buttons auf „inaktiv“ umgestellt, sobald das Konto des Verantwortlichen kein Guthaben mehr aufwies. Heute verkündete das Flattr-Team in ihrem Blogbeitrag: Ab dem ersten Mai kann jede Seite geflattred werden. Somit kann absolut jeder aktive Flattr-Buttons auf seiner Seite integrieren, ohne selbst Geld auf seinem Flattr-Konto aufzuweisen.

    Während der monatliche Mindestbetrag bislang viele Internetnutzer vor einer Beteiligung bei Flattr gehemmt hat, dürfte der Dienst in den kommenden Wochen wieder starken Zulauf erfahren. Die Frage ist allerdings, wie sich das soziale Mikro-Bezahlsystem weiterhin am Leben halten wird. Zwar ist es notwendig, mehr Nutzer zu gewinnen. Doch was bringen mehr Nutzer, wenn immer weniger davon zum Zahlen bereit sind? Was haltet ihr von der bevorstehenden Neuerung bei Flattr?

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  1. #1 Francesco
    28.04.2011 um 22:24 Uhr

    Sehr gut :) – Die Buttons sieht man ja auf jedem dritten Blog, aber was ist Flattr denn genau? *duck*
    Bin wahrscheinlich der einzige der das nicht weiß, aber kann mir das jemand kurz und bündig erklären? :)
    Danke!

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  2. #2 Kevin
    28.04.2011 um 23:59 Uhr

    @Francesco: Was Flattr ist? Hier findest du eine ziemlich treffende, kurze Antwort.

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  3. #3 Marcel Sinemus
    13.05.2011 um 14:01 Uhr

    Habe mal http://www.onlex.de registriert. Mal schauen, ob es was bringt 😀

    https://flattr.com/profile/onlex.de

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