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IT-Runde

Gastartikel: 5 Tipps für den Schutz eines Notebook-Akkus

  • Gastartikel: 5 Tipps für den Schutz eines Notebook-Akkus

    Notebooks, welche über ihren eingebauten Akku laufen, halten beim Arbeiten oft nicht lange durch. Sie versagen schon nach 3-4 Stunden. Um diese Zeit nicht noch mehr zu verkürzen habe ich für euch 5 Tipps, wie ihr die Lebenszeit eures Akkumulator nicht unnötig verringert.

     

    1. Akku bei bestehender Stromquelle entfernen

    Sobald euer Laptop per Kabel an einer festen Stromquelle angeschlossen ist, kann der Akku eures Laptops ohne Bedenken entfernt werden(Außer ihr wollt den Akku aufladen)! Jedoch ist zu beachten, dass bei einem Stromausfall o.ä. der Laptop auch sofort aus geht, was meistens einen Datenverlust zur Folge hat. Der Akku wird durch das Entfernen vom Laptop enorm entlastet und ist somit nicht mehr dauerhaft im Einsatz.

     

    2. unnötige Anwendungen schließen

    Je weniger der Prozessor zu tun hat, desto weniger Energie wird auch verbraucht. Deshalb ist es immer zu empfehlen, unbenutzte Anwendungen zu schließen. Ihr könnt mit dem eingebauten Taskmanager von Windows diese Anwendungen schließen. Der Taskmanager lässt sich über folgende Tastenkombination öffnen: [Strg] + [Alt] + [Del]

    Dort könnt ihr dann nach aktive Prozessen suchen, welche ihr mit einem Rechtsklick -> „Prozess beenden“ schließen könnt. Aber schließt nur Anwendungen von denen ihr sicher seit, dass ihr diese beenden könnt. Wenn ihr Prozesse schließt, die das System zum Laufen benötigt kann es im schlimmsten Fall zu einem Absturz und/oder Defekt eures Betriebssystem kommen. Daher ist Vorsicht geboten!

     

    3. Bildschirm-Beleuchtung ausschalten

    Auch das Ausschalten der Bildschirm-Beleuchtung spart auf die Dauer eine Menge Akku-Kapazität. Die Bildschirmhelligkeit könnt ihr in Windows 7 ganz einfach über die Systemsteuerung einstellen. Dafür müst ihr die Systemsteuerung öffnen. Start -> Systemsteuerung. Hier geht ihr nun auf die Kategorie „Hardware und Sound“. Danach nur noch auf „Energieoptionen“ klicken, und schon könnt ihr unten im Fenster die Helligkeit einstellen:

    Regler für Bildschirmhelligkeit

     

    4. Kapazität des Akku nie völlig ausschöpfen

    Die Lebenszeit eures Akkumulators wird bei jedem Aufladen verkürzt. Man könnte nun denken, dass man deshalb den Akku immer ganz entladen soll, bevor man ihn wieder auflädt. Dem ist jedoch nicht so:

    Mit einer vollständigen Entladung eines Akkumulators wird seine Kapazität um bis zu 20% verringert.

    Die meisten Betriebssysteme schalten sich zum Glück bei ca. 5% Akku von alleine ab. Jedoch wäre es von Vorteil auch selbst immer ein Auge auf den Ladestand zu werfen, damit es später keine böse Überraschung gibt.

     

    5. Notebook vor Hitze schützen

    Einige Note- bzw. Netbooks sind ja dafür gedacht, dass man sie mit nach draußen an die frische Luft nimmt. Das ist an sich eigentlich auch ganz praktisch, wäre da nicht die Überhitzungsgefahr. Besonders der Akku hat unter den Sonneneinstrahlungen zu leiden. Im schlimmsten Fall ist er bei anhaltender Hitze dann ganz hinüber. Außerdem sollte man für genug frische Luft in warmen Arbeitszimmern oder bei angeschalteten Heizungen sorgen.

    Mit diesem Tricks habe ich es geschafft die Kapazität meines neuen Akkus( 😉 ) immerhin noch bei 90% zu halten. Man muss dazu sagen, dass es schon fast über 2 Jahre alt ist. Ich hoffe, ich konnte einigen von euch weiterhelfen und würde mich sehr über Feedback in den Kommentaren oder über meinen Blog freuen 😉

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  1. #1 MrTrebron
    25.06.2011 um 13:13 Uhr

    Hallo,
    eigentlich eher eine Frage an den Verfasser des Artikels.

    Woher stammt die Information das der Akku bei einer komplett Entladung direkt bis zu 20% seiner Kapazität einbüßt?

    Gruß
    Norbert

    Post ReplyPost Reply
  2. #2 Lukas
    25.06.2011 um 13:56 Uhr

    Hallo Nobert!
    Vielen Dank für deinen Kommentar 🙂

    Diesen Vorgang bezeichnet mal als „Tiefenentladung“. Ich zitiere von Wikipedia:
    „Unter Tiefentladung eines Akkumulators versteht man die Stromentnahme bis zur nahezu vollständigen Erschöpfung der Kapazität des Akkumulators. Da Tiefentladungen schädlich für den Akkumulator sein können, sollten sie nach Möglichkeit vermieden werden.“
    Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefentladung

    Diese Prozentzahl habe ich bei meinem alten Akku selbst ermittelt. Ich hatte jedoch noch Glück. dass der Akku nicht ganz kaputt gegangen ist.

    Schönes Wochenende noch 🙂
    Mit freundlichen Grüßen, Lukas

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  3. #3 quotengrote
    25.06.2011 um 18:07 Uhr

    Was viele immer vergessen das ein Akku nur ein verbrauchsgegenstand ist. Die Zeit die man letztenendes damit verbringt seinen Akku zu schonen/tunen/whatever, kann man sinnvoller investieren.

    gruß

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  4. #4 Dani
    01.07.2011 um 09:33 Uhr

    Punkt 2 muss für meine Begriffe ein bisschen konkreter beschrieben werden… wie definieren wie denn „unnötig“? Normale Programme kann ich auch ohne den Taskmanager schließen, woran erkenne ich denn einen überflüssigen Prozess?

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