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IT-Runde

QR-Code? Kann man das essen?

  • QR-Code? Kann man das essen?

    Vor kurzem haben meine Kollegen und ich noch über den QR-Code gesprochen und wo man diesen alles einsetzen könnte. Dabei ist dieser schon 17 Jahre alt und wurde früher von einer japanischen Firma im Auftrag von Toyota entwickelt um das Auslieferungsverfahren beschleunigen zu können. Dort ist der Code zwar nicht mehr im Einsatz, aber umso beliebter wird er nun im Internet. Deutschland hingt mit der Nutzung zwar bisher noch etwas hinterher, aber da einiges Potenzial im QR-Code steckt, findet er auch bei uns immer mehr Beliebtheit.

    Aber was ist denn eigentlich so ein QR-Code? QR steht hierbei für Quick Response, was auf deutsch soviel heißt wie „schnelle Antwort“. Gesehen habt ihr die kleinen Grafiken bestimmt schon mal welche aussehen wie Pixelmuster und überall im Netz zu finden sind. Hinter diesen stecken Informationen – das können Wörter, Texte aber auch URL’s sein.

    Wie funktioniert der QR-Code?

    Der QR-Code ist ein zweidimensionaler Strichcode, vergleichen kann man diesen also mit den Barcodes auf den Produkten im Supermarkt. Hier geht die Kassierin mit einem Scanner über den Code und durch die Länge der einzelnen Striche wird dies in digitale Informationen umgewandelt. So ähnlich kann man sich auch den QR-Code vorstellen. Hierbei werden die Positionen und Größen der einzelnen Vierecke durch einen festgelegten Algorithmus gejagt und in einen Binärcode umgewandelt. Es steht also nicht eine große Datenbank im Hintergrund wo für jeden Text eine bestimmte zufällige Grafik erzeugt wurde und bei jeder Entschlüsselung müsste erst eine Abfrage gestartet werden – Das glauben nämlich viele ;).

    Lesen von QR-Codes

    Jetzt steht man vor der Grafik und würde gerne mal wissen was da hinter steckt – Nichts leichter als das! Schnell das eigene Smartphone rausgeholt und mit einem QR-Scanner und der integrierten Kamera auf die Grafik zeigen (Wie dass dann aussehen kann, seht ihr im Foto rechts). Ich benutze dafür auf meinem HTC Desire HD den QR Droid. Den gibt es kostenlos im Andoid Market und neben dem auslesen von QR-Codes per Kamera oder vorhandenen Bildern kann man von Texten, Handynummern etc. auch eine Grafik erzeugen lassen. Kurz auf den QR-Code gehalten wird dann sofort innerhalb weniger Sekunden der Text ausgegeben. Könnt ihr ja oben beim Artikel-Bild mal ausprobieren, raus kommt natürlich „http://it-runde.de“ :D. Auch beliebt für Andorid ist der Barcode Scanner. Beim iPhone empfehle ich das QR-Lesegerät. Gerne könnt ihr eure Lieblings-Apps in den Kommentaren posten.

    Erzeugen von QR-Codes

    Als Webmaster oder auch Blogger möchte man natürlich diese Codes auch selbst zum einbinden erzeugen können. Hierfür gibt es verschiedene Generatoren. Der bekannteste ist wohl der QR-Code Generator von Kaywa: http://qrcode.kaywa.com. Einfach auswählen welche Art von Informationen ihr hinterlegen wollt und schon wird eure Grafik erzeugt. Natürlich könnt ihr eure fertige Grafik auch noch in Photoshop verkleinern bzw. vergrößern, auch diese sollten nachher noch lesbar sein. Dank einem Fehlerkorrektur-System kann die Information sogar vollständig wiederhergestellt werden, auch wenn bis zu 30% der Grafik nicht mehr lesbar sind.

    Wo kommt er zum Einsatz?

    Man sieht ihn immer wieder auf verschiedenen Webseiten, beliebt vor allem in App-Stores. Somit spart man sich das lästige Suchen der App im Handy und kann eben die Grafik scannen und gelangt sofort zum App. Aber auch die Marketing-Abteilungen von verschiedenen Firmen sind schon auf den Geschmack des Codes gekommen. Immer wieder sieht man so auf großen Plakaten in der Stadt oder auch in der Zeitung die kleinen Grafiken. Die meisten Nutzer wollen natürlich wissen was sich hinter dieser Verschlüsselung versteckt und rufen die Information mit dem Smartphone ab – Recht fastzinierend was man damit alles anstellen kann. Vor allem wenn die Grafik irgendwo ganz alleine ohne weitere Anhaltspunkte hängt will man ja schon wissen was sich der Autor dabei gedacht hat :cool:.

    Ich denke da steckt noch einiges an Potential drin, leider wissen immer noch viel zu viele Leute viel zu wenig über diesen Code und wie man ihn entschlüsseln kann, wenn erst einmal die Mehrheit einen passenden mobilen Scanner dabei hat, werden wir bestimmt noch so einige QR-Codes am Straßenrand scannen dürfen ;)!

    Besitzt ihr einen QR-Code Scanner? Bindet ihr oft selbst QR-Codes für eure User auf eurer Webseite an? Denkt ihr in Deutschland wird der durchdachte Code noch einen richtigen Nutzungsschub bekommen? Ihr seid gefragt!

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  1. #1 Francesco
    13.08.2011 um 18:11 Uhr

    Ein sehr schöner Artikel, ich wusste zwar was ein QRCode ist und habe auch schon die passende App aber noch nicht dass der Text durch ein Algorthmus entschlüsselt wird. Hatte mir das wie du schon beschrieben hattest wie bei Gravataren und so vorgestellt oder bit.ly wo es eine Datenbank gibt die immer wieder abgeglichen wird…

    Danke für die Info!!!!

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  2. #2 Dr. Serious
    13.08.2011 um 21:32 Uhr

    Ich kenne die QR-Codes schon länger.
    Aber ich versteh nicht wirklich, wofür man sie im Alltag gebrauchen könnte.
    Aus spaß, Jux und tollerei ok. Aber ernsthaft damit anstellen kann man doch ehrlich, nichts. :S

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  3. #3 Nico
    14.08.2011 um 14:54 Uhr

    Danke für den Artikel. QR-Codes sind schon sinnvoll, mein Handy besitzt so eine Funktion auch, nur ich benutze das nie weil ich das nie brauche.

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  4. #4 Martin
    15.08.2011 um 08:29 Uhr

    @Nico: interessante Info – es gibt Mobiltelefone, die so etwas nativ unterstützen?

    Bei mir ist das Thema vor einigen Wochen angekommen. Selbstverständlich hatte ich die hässlichen Briefmarken schon vorher gesehen aber nun musste ich mich beruflich mit dem Nutzen beschäftigen.

    Vorteile sehe ich z.B. auf Produktverpackungen für z.B. Anwendungsvideos oder weiterführende Informationen.
    Zweiter Nutzen im Beruf: gedruckt auf Visitenkarten (als vCard), ersparen sie das lästige Abtippen.

    Nachteil: diese Informationen befinden sich dann auf dem Mobiltelefon. Für mein iPhone erster Generation muss die „Briefmarke“ auch ca. 30 mm groß sein, um von der Kamera vernünftig erfasst zu werden. Zudem müssen bei den weit verbreiteten iPhones die Apps erst mal installiert werden – wem, wie mir, der qr-code noch nicht mal dem Namen nach bekannt ist, weiß auch nicht, welche App er dafür laden soll.

    Mein persönliches Fazit: zur Zeit (viel zu) eingeschränkter Nutzen: internetfähige Smartphones sind bei einem Bruchteil der Bevölkerung vorhanden und von diesen Nutzern kennt wiederum ein Bruchteil die QR-Codes überhaupt.
    Auch optisch kann ich mich mit diesen Codes wenig anfreunden. 30 x 30 mm auf möglichst weißem Grund (bzw. hoher Kontrast) – da geht auf einer Produktverpackung recht viel Platz drauf. Bei einer Visitenkarte werden immerhin 20% des verfügbaren Platzes belegt.

    QR-Codes auf der Webseite einbinden ist m.E. so sinnvoll, wie einen Eimer Wasser in den Rhein zu schütten. Letztlich sind diese (in diesem Fall) ja auch nur Hyperlinks, die auf weiterführende Informationen verweisen.

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  5. #5 Design QR-Code
    15.08.2011 um 11:12 Uhr

    Toller Artikel, einen besseren Generator gibt es hier:

    http://qr-co.de/generator/de/QR_Code_Generator/web_qr_code.html

    es sind sogar Design QR-Codes möglich…

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