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IT-Runde

Wenn Google wollte…

  • Wenn Google wollte…

    … dann könnte es von jedem User ein eigenes Internet-Profil erstellen. Der Titel dieses Themas klingt erstmal merkwürdig, denn Google ist für die meisten nur die größte Suchmaschine im Internet – und nicht mehr. Jedoch verfügt der Konzern Google über weit aus mehr Projekte als die bekannte Suchmaschine Google.de und könnte somit von jedem einzelnen Benutzer ein eigenes kleines „Web-Profil“ erstellen welches alle unsere Webschritte auflisten könnte ohne dass wir im geringsten etwas davon mitbekommen würden.

    Was gehört denn alles Google?

    Wie gesagt wird von den „Otto Normalverbrauchern“ meist nur die Suchmaschine mit Google in Verbindung gebracht. Doch was besitzt Google noch alles und wieso sollte Google damit ein „User-Profil“ erstellen können?

    Youtube/Google Video:
    Videos im Internet schauen ist schön, dachte sich auch Google. Somit wurde von der Google Inc. einfach mal „Google Video“ gegründet auf der sich die User Videos wie bei MyVideo und Co. anschauen konnten. Der Konkurrent Youtube war jedoch so groß, dass Google ihn einfach für knapp 1,65 Milliarden Dollar aufgekauft hat (aber wenn man das Geld hat…).

    Google Mail:
    Heutzutage schreibt auch jeder User täglich E-Mails. Online Dienste wie web.de und gmx.de sind zwar immer noch beliebt, jedoch wird nun auch von vielen schon der Dienst „Google Mail“ von Google benutzt. Dieser bietet einige Extras, welches die Konkurrenz im Schatten stehen lässt.

    Google Talk:
    Ok es geht weiter zu dem beliebten Instant Messengern. Zwar ist ICQ, AIM, MSN und Jabber immer noch der Marktführer, jedoch versucht Google auch sein Glück mit dem Messenger „Google Talk„.

    Blogger:
    Es geht weiter und zwar mit Blogs wie IT-Runde.de. Scripte wie WordPress werden sehr viel benutzt, jedoch hat Google einen Dienst gegründet, bei denen auch Leute ohne Webspace einen Blog betreiben können. Dieser, vor allem im Amerika sehr populäre Dienst, heißt Blogger und gewinnt auch in Deutschland nach und nach massenhaft User. (Wobei man sich fragt, warum es nicht Google Blog heißt)

    Google Maps/Google Earth/Google View:
    Natürlich ist Google auch in der Satelitentechnik und Routenplanung nicht zurückgeblieben. Routenplaner wie Abacho o.ä. sind zwar viel genutzt, werden aber durch Google Maps in den Schatten gestellt.
    Durch Google Earth wurde ein weiteres revolutionäres Programm entwickelt, bei dem man so weit an die Welt ranzoomen kann, dass man sogar laufende Personen erkennen kann (Wenn auch die Karte unseres Hauses schon fast 10Jahre nicht mehr aktualisiert wurde).
    Und dann komme ich noch zu Google View, dem neusten Weltprojekt von Google. Zurzeit fahren nähmlich Google-Autos mit hochauflösenden Kameras durch die ganze Welt um den Internetnutzern einen noch nie dagewesenen Dienst zu geben. Dieser Dienst ist aber schon viel kritisiert worden, da man meist die Menschen hautnah beobachten kann, und das in allen Situationen (unter anderem auch nakte o.ä. Personen).

    Google Analytics:
    Auch für die Webmaster hat Google eine Idee gehabt: Eine Webseiten-Statistik. Bei dem Dienst Google Analytics können die Benutzer detalierte Statistiken über die eigene Webseite anzeigen lassen, von dem Standort der Benutzer bis hin zu der Besucheranzeige in Torten/Diagrammform.

    Google Chrome:
    Ein auch relativ neues Projekt ist der eigene Browser von Google: Google Chrome. Den meisten Internet-Usern war klar, dass der Browser von Google den Browsern Internet Explorer, Firefox und Opera lange nicht die Stirn bieten kann und so ist es auch gekommen.

    Google Adwords:
    Zum Schluss darf natürlich Google Adwords nicht vergessern werden. Der zurzeit größte Werbedienst der Welt, bei der Firmen Werbung schalten können und Webseitenbetreiber sich noch ein wenig Geld durch die Klicks dazu verdienen können.

    Google Projekte und „User-Profil“?

    Jetzt werden die ersten Leser schon verzweifelt auf die Antwort der Anfragsfrage warten: „Wie sollte den Google nun durch die Projekte eigene User-Profile anlegen können?“.
    Die Antwort ist relativ einfach:
    Google nimmt durch die ganzen Projekte sehr viele Informationen auf und da man über einen Google Account, sowie der IP-Adresse leicht zugeordnet werden kann ist es leicht ein Profil zu erstellen. Das Prinzip ist einfach: Google weiß auf welche Webseiten der User geht [Google Chrome], wonach die User suchen [Suchmaschine], für welche Themen die Benutzer sich interessieren [Google Adsense], welche Videos sich die User gerne ansehen [Youtube/Google Video], wie das Leben der User aussieht [Blogger], mit welchen Usern die Benutzer was schreiben [Google Talk], mit wem und was die User per E-Mail schreiben [Google Mail], und schlussendlich was die Benutzer auf dem eigenen Computer alles machen [Google Desktop].

    Hat Google den eine Genehmigung von mir?

    Eine gute Frage. Doch sobald ihr ein Suchwort bei Google eingebt oder ihr euch bei Google registriert, akzeptiert ihr die allgemeinen Nutzungsbedingungen in denen folgendendes nachzulesen ist:

    Google speichert, verarbeitet und verwaltet Ihre Nachrichten, Kontaktlisten und anderen Daten im Zusammenhang mit Ihrem Konto, die notwendig sind, um Ihnen diesen Service bieten zu können.

    Bei Google Mails ist des weiteren auch noch folgendes zu lesen:

    Der Google Mail-Dienst präsentiert relevante Werbung und verwandte Links auf Grundlage der IP-Adresse, des Inhalts der Nachrichten und anderer Daten im Zusammenhang mit Ihrer Verwendung von Google Mail.

    Einfach gesagt: Google bekommt von dem Benutzer die Freigabe die Mails lesen zu dürfen um dann den Service verbessern-, und passende Werbung schalten zu können.

    Laut Google werden die Daten alle nur „zur Verbesserung des eigenen Dienstes“ gebraucht, doch was wenn Google mehr will?
    Man kann nur hoffen, dass Google ordentlich mit den Daten umgeht.

    Auf ein Internet ohne Datenmissbrauch!

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  1. #1 Revoller
    30.06.2009 um 02:09 Uhr

    Wer weiß schon was die nicht schon alles mit den ganzen Daten machen. Und da die Wirtschaft ja bekanntlich auch die Welt regiert werden sich die Regierungen da fein säuberlich raushalten und Großunternehmen wie Google freie Hand lassen.

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  2. #2 J. Kröger
    30.06.2009 um 06:42 Uhr

    Nun ja, das Google seine Daten sammelt, ist meiner Meinung nach ganz in Ordnung. Wer das nicht möchte, muss seine Blog, Webspace und Mailverkehr über den eigenen Server laufen lassen. Wer die andern Dienste nutzt, grade Analystics, dem ist klar das die Daten über Gooe laufen, da wird Google bewusst mit Daten versorgt. Einzig der Chrome Browser, der eine eindeutige ID pro Rechner enthält, bildet eine Ausnahme, was dort gemacht wird ist dreist.
    Zur Datenauswertung, ich mache das für Kunden auch und es sagt keiner was. Beispielsweise, ich kann bei einem Kunden das Zahlungsverhalten und das Lieferverhalten bis auf Tagesebene der letzten 10 Jahre auswerten. Dieses Vorgehen ist in der Geschäftswelt normal und wir sind alle Geschäftspartner/Kunden von Google und das freiwillig.

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  3. #3 Christian Wansart
    30.06.2009 um 10:32 Uhr

    Da hast du gut recherchiert! Ich denke, manche dieser Dienste dürften für einige wirklich noch neu sein. Ich mag die Palette an Produkten die Google anbietet, da man so nicht auf x-tausend Seiten muss nur um 2, 3 verschiedene Aufgaben zu erledigen.

    Klar, sie speichern eine Menge Daten die sie höchstwahrscheinlich nicht immer nach Datenschutzrichtlinien verwenden, aber was will man machen? Es wird unmöglich sein, diesem Datensammelwahnsinn zu entfliehen – allein‘ aus dem Grund, das viele Seiten Werbung einblenden, meist mittels Javascript. Da eine fremde Seite eingebunden wird, kann der Server der fremden Seite, der ja aufgerufen wird, auch wieder Datensammeln…. Und so geht’s weiter… Auch ein Flash-Banner, was von einer anderen Seite kommt, kann dazu beitragen.

    Ich finde es zwar nicht gut, aber man kann nicht wirklich etwas dagegen machen. Und Google vorwerfen, sie seien viel krimineller als andere Firmen wäre auch lächerlich – wenn schon Firmen wie die Deutsche Telekom u.ä. auch die Daten der Kunden verkaufen, nun ja…

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  4. #4 Christian
    30.06.2009 um 13:23 Uhr

    Kurz nach dem schreiben dieses Artikels habe ich auch noch ein sehr passendes Video auf Youtube gefunden. Dieses Video beschreibt eigentlich nochmal meinen Artikel in bildlicher Form:

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  5. #5 Jassi
    05.07.2009 um 17:29 Uhr

    Schon interessant das zu lesen hier :)

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