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IT-Runde

Gastartikel: „The new iPad“ Review

  • new iPad Review

    Im August des letzten Jahres hat sich mein Medien-Konsumverhalten, durch den Beginn meiner Ausbildung, radikal verändert. Im Dezember hatte ich es dann endlich geschafft mich dem anzupassen und mich mobil neu aufgestellt. Mir war zu der Zeit schon klar, dass ein Tablet für mich durchaus sinnvoll ist, allerdings entschied ich mich vorerst für ein HP Touchpad, mit dem Hintergedanken mir ein iPad zuzulegen, sobald ein Neues vorgestellt wird.

    An diesem Zeitpunkt sind wir jetzt. Am 08. März, den Morgen nach der Keynote zum „new iPad“, habe ich also auf den Vorbestellen-Button bei Apple geklickt. Daher ich kein Kreditkarten-Zahler bin wurde meine Bestellung erst am Freitag angenommen und mir leider erst der 21. März als Lieferdatum genannt. Dementsprechend überrascht war ich, als am 16. der Versand per E-Mail bestätigt wurde und mir mein iPad am 19. übergeben wurde. Dennoch möchte ich mich nicht beschweren 😉

    Junge oder Mädchen?
    Ein echter Kerl! Es ist die schwarze Version mit 16GB Speicher und ohne LTE. Es ist die günstigste Version und 3G kann ich über mein Smartphone nutzen. Zudem habe ich eine gute Cloud, brauche daher nicht riesigen Speicher. Zu dem iPad hatte ich direkt ein graues Smartcover bestellt, da es mir wichtige Funktionen zusätzlich bietet.

    Los geht‘s

    Der erste Eindruck einer Person, die schon jahrelang Macs nutzt, dessen letztes iOS-Gerät aber der erste iPod Touch war? Geiles Teil! Ich konnte es auch nie glauben, aber hat man so ein Gerät einmal in der Hand gehabt, möchte man es nicht mehr weglegen. Bevor ich ins Detail gehe, kurz ein paar selbsterklärende Stichworte: tolle Optik, hohe Auflösung welche sich bezahlt macht, flach, schön, bei richtiger Bedienung auch als Wärmflasche nutzbar (?!).

    Um aber meine subjektive Meinung zu rechtfertige, meinen Vergleich kann ich nicht mit einem anderen iPad machen, sondern höchsten mit einem HP Touchpad, einem Android-Smartphone und dem Mac OS X.

    Startet man das iPad zum ersten Mal, ist man sich sofort sicher: Es ist keine Fälschung! Es wirkt alles abgestimmt und sauber. Einige Sekunden sieht man nur in großen Buchstaben „iPad“, während man ehrlich gesagt schon hektisch nach Pixeln und fehlenden Feinheiten sucht, danach wird man gewohnt mit der Willkommensnachricht begrüßt.

    Von dort an konnte ich die Konfiguration auf mich nehmen. Grundsätzlich halte ich alle Funktionen für sinnvoll und stimme dem meisten auch zu oder richte sie wie gewünscht ein, nur bei der iCloud-Konfiguration bin ich kurz stehen geblieben und habe lediglich der Synchronisation meiner Lesezeichen zugestimmt.

    Kurz ab vom Thema: So toll Apple, Google und Dropbox auch sind, bitte überlegt euch was ihr in deren Clouds ladet! Wenn ihr wirklich eine Cloud voll ausnutzen wollt, dann installiert euch doch OwnCloud auf einem eigenen Server oder der Gleichen. Keiner der großen Anbieter wird mit euern Daten vertraulich umgehen, dass sollte klar sein.

    Nachdem ich die gesamte Konfiguration absolviert hatte konnte ich loslegen. Zuerst fiel mir das durchaus hässliche Hintergrundbild auf, was ich aber von iOS nicht anders kenne. Daraufhin habe ich die Standard-Apps durchgetippt: Mail, Adressbuch und Kalender sehen natürlich wie gewohnt aus. Safari sieht zwar auch nicht anders aus, jedoch fällt beim Surfen der starke Display und der GPU auf. Die Texte werden automatisch gerendert und dank der starken Farben und der Beleuchtung wirken die Texte echt und lassen sich wie gedruckt lesen, egal wie stark man heran zoomt. Ich kann stundenlang auf dem Display lesen ohne schmerzende Augen zu bekommen.

    Die nächsten Apps waren Facetime, Photo Booth und die Kamera-App. Facetime nutze ich tatsächlich auf dem Mac und es macht auch auf dem iPad Spaß, dafür lohnt sich auch die Kamera auf der Rückseite. Warum man Photo Booth nicht in die Kamera-App mit gepackt hat, verstehe ich nicht, aber passt schon. Die Kamera des iPads richtig nutzen kann man nicht. Dafür ist das iPad einfach zu unhandlich und wenn ich dann noch den Auslöser tippen möchte, bin ich heillos überfordert. Ich finde die Kamera auf der Rückseite einfach überdimensioniert, gerade weil sie so gut ist. Ich habe mal ein Foto von meinem Schreibtisch aus gemacht.

    Den App-Store auf dem Mac nutze ich gerne, und früher fand ich den auch auf dem iPod richtig gut, aber mit der aktuellen Version ist es mir irgendwie zu unpraktisch etwas zu finden. Die Ansichten sind mir einfach zu unbequem. Allerdings muss ich auch sagen, in über zwei Jahren habe ich im Android Market keinen Cent ausgegeben, im App Store innerhalb von Sekunden einige Euro!

    Google Maps wurde wohl auch angepasst. Aufgrund meines schlechten Internetzugangs konnte ich das aber leider nur begrenzt genießen.

    Ansonsten sind die Apps glaube ich eher uninteressant, aber: Kennt ihr die coolen Multitaskingfunktionen? Ich kann, wie auf dem Mac, Apps einfach raus zoomen oder zum nächsten App wischen. Das gefällt mir wirklich.

    Apps, Apps, Apps…

    Nun komme ich zudem was beim neuen iPad wirklich interessiert: die Leistungsfähigkeit. Als Erstes hatte ich ein paar News-Apps und Social-Apps heruntergeladen, bei allen sehen die Texte gut aus, alles läuft sehr flüssig und Ladezeiten hatte ich nur aufgrund des Internetzugangs. Einziges Manko war, dass ich bei vielen Apps, wie z.B. Tabtu, die Auflösung offensichtlich nicht angepasst war. Die Texte sahen zwar sehr gut aus, das Drumherum war aber sehr stark verpixelt und zum Teil zu klein oder zu groß. Wirklich empfehlen kann ich an dieser Stelle die App Flipboard.

    Weiterhin habe ich ein paar kleine Spiele heruntergeladen. Dabei war zum Beispiel „Wo ist mein Wasser?“ oder einige Jump’n Runs. Alle Spiele starteten sehr schnell und liefen problemlos und flüssig. Allerdings musste ich auch hier bei vielen die fehlende Auslösung bemängeln. So blöd es sich anhört, aber man sieht es einfach sehr stark und es stört tatsächlich.

    Neben dem Flugsimulator MetalStorm hatte ich mir noch den Egoshooter Modern Combat 3 heruntergeladen. Modern Combat 3 wirbt damit für das neue iPad optimiert zu sein. Und das merkt man auch. Das Spiel ist ein echter Riese, trotzdem startet es zügig und läuft flüssig. Grafisch sieht es super aus, bis vor wenigen Jahren sah kein Spiel auf dem Desktop-Rechner so gut aus. Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig, bei einem Smartphone kann man den Gyrosensor recht gut zur Blicksteuerung nutzen, mit einem großen Tablet ist es recht anstrengend.

    Und jetzt kommt der Satz, auf den Alle warten: Bei längeren bedienen eines Apps wie Modern Combat 3 wird das iPad tatsächlich recht warm, was mich aber nicht wundert. Es ist nicht wirklich störend, aber es fällt auf. Ansonsten gibt es keine Kritik.

    Was bleibt noch zu sagen?

    Der Akku ist sehr gut. Ich hatte es Morgens angemacht und kurz bedient, über den Tag ein paar Mal kurz drauf geschaut und Abends dann erst richtig bedient und bis dahin zeigte die Akku-Anzeige immer noch 100% an. Über die Woche habe ich zwar nur wenig bedient, aber dafür auch nur Montagabend aufgeladen und nicht wieder. Ansonsten fällt mir das Gewicht nicht auf, ich habe zwar nicht den direkten Vergleich zum iPad 2, aber ich finde es so oder so leicht. Und ich schleppe es viel in der Tasche herum oder trage es in der Hand. Ein wenig dicker hätte ich es mir zwar vorgestellt, es ist aber hauchdünn.

    Über einen Gelbstich kann ich auch nicht klagen, genau so wenig über ein langsames iOS 5.

    Galerie

    IT-Runde.de Text nah AppStore iPad und MacBook
    Frontal Spiele Spiel "Wo ist mein Wasser?" Sperrbildschirm
    MC3 2 Jetpack Flipboard Bike Baron

    Fazit

    Ich bin, wie man lesen kann, sehr zufrieden mit dem iPad! Ein paar Abstriche zu Android nehme ich gerne für alle Stärken des iPads in Kauf. Auch war mir eine Kompatibilität zu meinem Mac wichtig und da ist Alles gegeben. Wer also nach einem qualitativen Tablet sucht, welches sicherlich noch preislich im Rahmen ist, und wer sich mit dem iOS und der Apple-Philosophie anfreunden kann, der ist sehr gut aufgehoben mit dem iPad. Wer jedoch nicht viel zockt und keine hohe Auflösung benötigt kann getrost auch ein iPad 2 nehmen. Letzteres ist ab 350 € erhältlich und nicht wie in der letzten MediaMarkt-Werbung für immer noch 479 €.

    Vielleicht konnte ich mich, gerade wegen meiner subjektiven Sicht, von anderen Artikeln etwas abheben und dem Ein oder Anderen einen wertvollen Blick auf das neue iPad geben.

     

    Dies ist ein Gastartikel von Malte Brünger

    Er beschreibt sich selbst als IT-Allrounder. Ob Windows, Macintosh oder Linux, er hat an allem Spaß. Ihr findet ihn auf Google Plus und bei Twitter. Vielleicht wird man bald auch wieder öfter Artikel von ihm lesen können.

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  1. #1 Toni
    25.03.2012 um 20:33 Uhr

    Schöner Artikel. Ich selbst bin immer noch am überlegen mir das neue iPad zu holen oder doch lieber auf das iPhone 5 zu warten. Ist natürlich des Geldes wegen eine Entscheidung, die mir schwer fällt.

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  2. #2 Francesco
    26.03.2012 um 22:38 Uhr

    Auch schöne Fotos! Bin auch am Überlegen mir ein iPad zuzulegen aber wie du schon erwähnt hast, würde für mich wahrscheinlich auch ein iPad 2 reichen…

    Wie ist das denn heute zu Tage, bekommt man das iPad schon ohne Vertrag wo man seine eigene Prepaidkarte einlegen kann ohne die wie früher aufschnibbeln zu müssen? 😀

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  3. #3 Carhartt
    29.03.2012 um 08:02 Uhr

    Mir gehts da wie Toni, da ich selbst auch oft einfach nich genug Platz für ein iPad hab wenn ich unterwegs bin und da ist das iPhone 5 dann natürlich ne sehr willkommene Alternative 😉

    Der Bericht ist auf jeden Fall echt lesenswert!

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  4. #4 Alex
    06.04.2012 um 09:30 Uhr

    Guter Artikel Malte
    und Gratulation zum iPad.
    Wir haben zuhause immer noch das der ersten Generation und für das, wozu wir es nutzen, reicht dies auch noch völlig aus. Auf das iPhone 5, neue MacBook Air 11″ und vor allem das „iTV“, darauf warte ich sehnsüchtigst! :)
    Alles Gute, dem ganzen it-runde-Team ein schönes Osterfest und Wochenende,
    Alex

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