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IT-Runde

Mobiles Internet – Sorgenfreies surfen im Ausland

  • Mobiles Internet - Sorgenfreies surfen im Ausland

    Fotos direkt auf Facebook teilen, sich online über Aktivitäten vor Ort informieren oder zwischendurch E-Mails checken – Internet ist auch auf Urlaubsreisen ins Ausland für die meisten nicht mehr wegzudenken. Einige wertvolle Tipps helfen dabei, das beste Angebot zu finden und nicht in die Kostenfalle zu tappen.


    Vorteile und Gefahren von öffentlichem WLAN

    Egal ob Hotel, Ferienwohnung oder Campingplatz, fast jede Unterkunft bietet mittlerweile WLAN an. Häufig kostenlos, manchmal auch gegen geringe Gebühren. Die Qualität der Internetverbindung kann stark variieren. Vor allem, wenn das WLAN des Hotels für Streamingdienste wie Netflix genutzt werden möchte, kann es unter Umständen zu starken Verzögerungen kommen. Auch außerhalb der Unterkunft ist WLAN vielerorts öffentlich zugänglich. Cafés, Bars und sogar Museen ermöglichen es Besuchern, sich kostenlos ins Netz einzuloggen. Für E-Mails, Social Media & Co. sind diese Dienste unbedenklich. Vorsicht geboten ist allerdings bei sensiblen Daten, wie etwa Online Banking und dem Bezahlen von Onlinekäufen per Kreditkarte. Viele öffentliche Hotspots sind nicht ausreichend vor Datenraub gesichert und können möglichen Dieben leichtes Spiel machen. Wichtige Angelegenheiten regelt man also besser über das eigene mobile Internet.

    Mobiles Internet innerhalb und außerhalb der EU

    Traditionelle Roaminggebühren gehört in Europa seit Juni 2017 der Vergangenheit an. In der gesamten EU sowie in Norwegen und Liechtenstein wurden Mehrkosten prinzipiell abgeschafft. Trotzdem sollte man sich bereits vor einer Reise noch einmal gründlich informieren, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Während Freiminuten und SMS auch im Ausland dem gewählten Tarif entsprechen, dürfen Anbieter bei mobilen Daten eine Grenze festsetzen. Wem zu Hause laut Vertrag fünf inkludierte Gigabyte zur Verfügung stehen, hat diese nicht automatisch auch im Ausland, sondern darf dort nur zwei dieser Gigabyte ohne Mehrkosten verwenden. Ein erneuter Blick in die Tarifbedienungen oder ein Anruf beim Kundenservice seines Anbieters schafft Klarheit. Bei Überschreitung des Limits gelten dieselben Preise, die auch bei einer Überschreitung im Inland anfallen. Weitere Vorsicht ist bei geografischen Grauzonen geboten. Kreuzfahrtschiffe stellen oft eine kostspielige Verbindung zu speziellen Satelliten her, auch wenn man sich theoretisch innerhalb der EU befindet. Wenn man die EU ganz verlässt und auf das Smartphone nicht verzichten will, greift man am besten zu speziellen Auslandspaketen. Diese bieten für Länder wie die USA, die Türkei und die Schweiz die Möglichkeit, auch dort sein inkludiertes Datenvolumen zu nutzen.

    Highspeed Internet für unterwegs

    Auch wenn sich mit dem Smartphone viel erledigen lässt, gehört für viele Reisenden vor allem bei längeren Aufenthalten im Ausland das Notebook mit dazu. Immer mehr Anbieter spezialisieren sich deshalb auf die neuen Bedürfnisse ihrer Kunden. Spezielle Notebook Flats versprechen schnelles und preiswertes Surfen im ganzen EU-Ausland und für zu Hause. Das Ganze funktioniert meist per Surf-Stick, in den eine SIM-Karte eingelegt wird. Alternativ haben einige Anbieter auch Mobile WLAN-Router im Angebot, mit denen mehrere Geräte gleichzeitig mit Internet versorgt werden. Damit ist auch im Urlaub die ganze Familie problemlos online.

    Habt ihr Fragen zum Artikel? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, ich versuche schnellstmöglich zu antworten! 🙂

     

    Dies ist ein Gastartikel von Sebastian Sturmer

    Sebastian Sturmer hat 2004 erfolgreich seinen akademischen Abschluss in der Betriebswirtschaftslehre erworben und konnte seitdem bereits für verschiedene Unternehmen in den Bereichen Personalmanagement und Human Resources unterstützend aktiv werden. Seit 2014 arbeitet Herr Sturmer freiberuflich, wobei seine Expertise von vielen bekannten Unternehmen regelmäßig in Anspruch genommen wurde.

    Fotoquellen: Pixabay.com



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