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IT-Runde

Bundestrojaner – Kann jeder von uns schon bespitzelt worden sein?

  1. #1 Martin
    10.10.2011 um 08:07 Uhr

    Eine solche Situation ist höchst fahrlässig. Es geht nicht nur um Bankdaten, vertrauliche/private Daten, sondern ggf. auch um Firmen- und Staatsgeheimnisse. Wer weiß schon, auf welchem Rechner überall diese Software installiert wurde. Hacker mit entsprechendem Know-how (jedweder couleur – Industriespionage & Co) werden vor Freude aus dem Häuschen sein, wenn das BKA bereits die Hintertür aufgeschlossen und den Wachhund beruhigt hat. Auf Grund dieser Lage sollten alle Anti-Virenhersteller schleunigst ihre Signaturen auf dieses Schadprogramm aktualisieren und es damit unschädlich machen. Ich hoffe, es gibt ganz schnell Erkenntnisse, wie man den Bundestrojaner erkennt, löscht und die entstandenen Sicherheitslücken dauerhaft schließt.

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  2. #2 Kermin
    10.10.2011 um 10:32 Uhr

    Im Grunde hört sich das ganze sehr beunruhigend an. Ich halte jedoch nichts davon gleich Verschwörungstheorien zu konstruieren. Vielleicht sollte man erst die Untersuchungen zu dem Fall abwarten. Wenn der Trojaner wirklich ein Bundestrojaner sein sollte, dann werden mit Sicherheit einige Köpfe rollen!

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  3. #3 Jan
    12.10.2011 um 15:21 Uhr

    Schrecklich, dass jetzt so ein Trojaner draußen ist. Ich kann mich an meinem eigenen PC nicht mehr sicher fühlen, weil ich Angst haben muss, dass mich jemand hört oder durch meine Webcam sieht. Wenn der Trojaner mal in falsche Hände gelangt, dann haben wir alle ein großes Problem.

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  4. #4 Rhutos
    18.10.2011 um 23:27 Uhr

    Es geht noch nicht einmal nur darum, wie die Sachlage momentan aussieht. Spannt das Netz doch einmal weiter aus. Es wird nur schlimmer. Der Staat wird sich immer mehr Freiheiten herausnehmen, so dass wir bald nicht einmal in unserer eigenen Wohnung Privatssphäre haben.

    Doch davon abgesehen, finde ich dass es SOLCHE Leute sind, die sich hinter dem Deckmantel Staat stellen, und sich in anderer Leute Computer einklinken, die hinter Gitter gehören.

    Die Tagebücher, die Kontakte, die Nacktfotos des Lebenspartners, die Sexcam übers Internet und die anonyme Selbsthilfegruppe irgendeines Bürgers auf seinem eigenen PC, sind Dinge auf die keiner Zugriff zu haben hat. Kein Hacker, kein Script-Kiddie und schon gar kein Staatsmann.

    Und ich sags mal ganz offen, würde ich herausfinden, dass sich entsprechende Schadsoftware (denn nichts anderes ist es) auf meinem PC befände, würde ich zum Bundestag marschieren, und keinen Stein auf dem anderen lassen.

    Für den Bundestrojaner gibt es nur eine korrekte Bezeichnung: Assozial.

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